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Ecowas-Diplomaten treffen in Mali auf die neuen Machthaber
In Mali strebt die Militärführung nach dem Putsch eine dreijährige Übergangsphase bis zur Rückkehr zu einer Zivilregierung an.
Das verlautete gestern Abend aus der westafrikanischen Staatengemeinschaft Ecowas, die Verhandlungen mit den neuen Machthabern geführt hat. Bis dahin wolle das Militär den Staatschef sowie die meisten Mitglieder der Regierung stellen. Weiter hieß es, die Putschisten hätten sich bereit erklärt, den gestürzten und von ihnen festgesetzten Präsidenten Keita nach Hause zurückkehren zu lassen.
Keita hatte seit geraumer Zeit unter Druck gestanden, weil es ihm unter anderem nicht gelungen war, die seit 2012 andauernden Angriffe von Islamisten vor allem im Norden des Landes unter Kontrolle zu bringen. Verschleppte politische Reformen, eine schwächelnde Wirtschaft und Korruptionsvorwürfe verschlechterten die Lage in dem westafrikanischen Land zusätzlich.
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