Feinstaub Debatte, der ungenannte Klimakiller
Das Thema Klimawandel durchzieht nun seit vielen Jahren die Medienlandschaft. Es geht dabei prinzipiell um zwei grundlegende Themenbereiche. Zum einen geht es um die Menge an Co2 welche vom Menschen produziert wird und somit definitiv einen Anteil zum Klima beiträgt, zum anderen geht es um die Feinstaub Belastung. Die Sogenannten „ Leitmedien „ in TV und Internet berichten dabei überwiegend über die Belastungen durch Automobile und Industrie. Allerdings wurden bei den jüngsten Messungen zur Feinstaub Belastung in Deutschland grundlegende Fehler gemacht wie auch ein Bericht von Spiegel.de aufzeigt.
Die unbeachteten Klimakiller
Neben Industrie und Automobilen gibt es aber noch andere grosse Klimakiller auf welche allerdings selten bis gar nicht hingewiesen wird. Zum Beispiel stösst das Kreuzfahrtschiff "Harmony of the Seas" am Tag soviel Co2 aus wie 21,45 Millionen VW Passat, so berichtet die Epochtimes. In ganz Deutschland fahren ca 45,8 Millionen Autos. Nun sind Kreuzfahrtschiffe jedoch eine relative Seltenheit auf den Weltmeeren, bezieht man jedoch die Menge an Frachtschiffen mit ein so kommen wir auf eine wirklich enorme Belastung durch die Schifffahrt.
Was aber in einer unglaublich hohen Dichte auftritt ist der Flugverkehr. Eine Aufzeichnung von flightradar24 vom 02. Juli 2018 zeigt eine Weltkarte auf welcher man den Flugverkehr eines Tages sehen kann. Es handelt sich um ein Rekord von 200.000 Flugzeugen.
Allein in Europa sind pro Tag ca. 30.000 Flugzeuge in der Luft. Und waren es im Jahr 2013 noch 36,3 Millionen Flüge Weltweit sind es im Jahr 2018 schon 46,1 Millionen, Tendenz steigend.
Dabei erzeugt etwa eine Boeing 747 allein beim Starten auf einer Strecke von 2 km um die 950 kg Co2.
Beim Steigflug sind es dann schon 6.800 kg auf 100 km und beim Streckenflug weitere unglaubliche 23.000 kg auf 100 km.
Unglaubliche Effekte
Aber nicht nur der Co2 Ausstoß beim Flugverkehr ist enorm auch die damit einhergehenden Nebeneffekte spielen eine grosse Rolle. So veröffentlichte das Umweltbundesamt bereits im Jahr 2012 einen Bericht in welchem zahlreiche weitere negative Faktoren beschrieben werden.
• Emissionen von CO2 (erwärmender Effekt)
• Bildung des treibhauswirksamen Gases Ozon (erwärmender Effekt)
• Minderung der atmosphärischen Konzentrationen des treibhauswirksamen Gases Methan, auch infolge der NOx-Emissionen (abkühlender Effekt)
• Emission des treibhauswirksamen Gases Wasserdampf (erwärmender Effekt)
• Reflektion der Sonnenstrahlung durch die emittierten Sulfataerosole (abkühlender Effekt)
• Absorption der Sonnenstrahlung durch die emittierten Rußpartikel (erwärmender Effekt)
• Bildung von Kondensstreifen1
• Bildung zusätzlicher Zirruswolken (erwärmender Effekt)
• Modifikation bestehender Zirrusbewölkung (Effekt unbekannten Vorzeichens und sehr unsicherer Größenordnung).
Wolkenbildung durch Kondensstreifen
Ob man sie nun Chemtrails oder Kondensstreifen nennt, es läuft beides auf das gleiche hinaus. Das Flugzeug emittiert Partikel welche in der Atmosphäre zu Wolken werden. Sogar das Umweltbundesamt schreibt hier auch ganz klar davon das sich diese Eiswolken gegenseitig Modifizieren und somit grösser werden wobei die Entstehung des Effekts und die Entwicklung der Grösse sich nicht prognostizieren lassen. Man kann somit keine klaren vorhersagen zum Wetter mehr treffen da die Entstehung der Zirrusbewölkung nicht kalkulierbar ist. Zumindest im Jahre 2012. Seither hat sich der Flugverkehr jedoch drastisch erhöht und die emittierten Abgase sind noch immer die selben. Man sollte also das Thema Wolkenbildung durch Flugzeugemissionen nicht gleich auf die Verschwörungstheorie reduzieren.
Typische Wolkenbildung durch Kondensstreifen:


Das Verbot von Autos
Man darf sich nun die Frage stellen warum man versucht der Gesellschaft die nutzung von Pkw´s zu untersagen.
Allein der Co2 und Feinstaub Ausstoß kann nicht der Grund sein, denn jeder Urlaubsflug von Düsseldorf nach München emittiert mehr als jede Autofahrt wobei dann noch deutlich mehr Strecke zurück gelegt wird.
Auch führt der Auspuff eines Autos nicht zu unkontrollierter Wolkenbildung. Man muss nicht gleich den ganzen Flugverkehr lahmlegen aber ist es nicht seltsam das ein solch erheblicher Einfluss auf das Klima schlichtweg totgeschwiegen wird?
Vorgeschobene Gründe
Werbeslogans wie „ Elektroautos für alle „ schlagen eine deutliche Richtung ein. Wäre es vielleicht möglich das man das Co2 Problem nutzt um uns von Elektroautos zu überzeugen ohne zugeben zu müssen das die hohen Strompreise gar nicht durch einen Mangel an Strom zustande kommen ? Denn wenn Strom in diesen Mengen vorhanden ist das jeder ein Elektroauto fahren könnte, wieso ist der Strom dann nicht spottbillig?
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