change language     -        


Schießerei am Weihnachtsmarkt Drei Tote bei Anschlag in Straßburg – Grenzkontrollen

December 12, 2018, 8:29 pm

Type: Politik

       




news_image

Quelle Image: Bewaffneter Angreifer in Straßburg: Drei Menschen sterben durch Schüsse auf einem Weihnachtsmarkt. (Quelle: Reuters) 

Nach dem Anschlag in Straßburg mit drei Toten ist der Täter noch immer auf der Flucht. Die Polizei fahndet mit einem Großaufgebot nach dem 29-jährigen Chérif C., der möglicherweise noch in einem gestohlenen Taxi unterwegs ist. Ermittler haben vier Menschen aus dem Umfeld des Tatverdächtigen in Gewahrsam genommen. Das sagte der Pariser Antiterror-Staatsanwalt Rémi Heitz.

Chérif C. soll am Dienstagabend mitten in der weihnachtlich geschmückten Innenstadt um sich geschossen und drei Menschen getötet haben. Nach Angaben des Innenministeriums wurden 13 Menschen verletzt, davon acht schwer und fünf leicht. Anti-Terror-Ermittler sind im Einsatz.

 

Täter auf der Flucht

Deutsche Sicherheitsbehörden suchen mit nach dem Täter und fahnden auch nach dessen Bruder Sami C.. Die Stadt im Elsass unweit der Grenze zu Deutschland ist bei Touristen gerade in der Weihnachtszeit sehr beliebt – Zehntausende kommen pro Tag.




 

 

Bundespolizei kontrolliert Grenzübergänge

Die beiden französischen Staatsbürger mit nordafrikanischen Wurzeln wohnten nach Informationen aus Sicherheitskreisen zuletzt in Straßburg. Sie würden in Frankreich als radikalisiert eingestuft und dem Straßburger Islamistenmilieu zugerechnet, sagte ein hochrangiger Sicherheitsexperte dem Berliner "Tagesspiegel".

In Deutschland tauchen die beiden Namen allerdings nach dpa-Informationen nicht in der Datei für islamistische Gefährder auf. Aus Sicherheitskreisen hieß es, die Registrierungsschwelle in Frankreichs "fiche-S-Datei" sei deutlich niedriger als für die Aufnahme in die deutsche Gefährderdatei.

Der Täter soll nach Medienberichten vor seiner Flucht von Soldaten verletzt worden sein. Nach Informationen des Senders France Info entkam er mit einem Taxi, das er gestohlen hatte. Mehr als 600 Einsatzkräfte und mehrere Hubschrauber seien an der Fahndung beteiligt, hieß es. Die Bundespolizei kontrollierte mehrere Grenzübergänge von Deutschland nach Frankreich.

 

Haftstrafe in Deutschland verbüßt

Der mutmaßliche Attentäter hatte wegen schweren Diebstahls von Anfang 2016 bis Februar 2017 in Deutschland eine Haftstrafe verbüßt – zuerst in Konstanz. Nach Informationen des "Tagesspiegels" wurde er später in die Justizvollzugsanstalt Freiburg verlegt. Im Februar 2017 wurde er nach Frankreich abgeschoben. Er wurde nach Medienberichten schon vor dem Attentat auch wegen versuchten Mordes gesucht.

Das Motiv für den Angriff auf den Straßburger Weihnachtsmarkt könnte Rache gewesen sein, schreibt der "Tagesspiegel" unter Berufung auf Sicherheitskreise. Möglicherweise habe Chérif C. auf den Versuch seiner Festnahme durch die Polizei in Straßburg spontan reagiert. Den französischen Sicherheitsbehörden sei keine Vorbereitung eines Anschlags in Straßburg bekannt gewesen.

Der mutmaßliche Täter hätte einem Medienbericht zufolge am Dienstagmorgen verhaftet werden sollen. Wie France Info unter Berufung auf Polizeiquellen berichtete, war er jedoch nicht zu Hause. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung Stunden vor den Schüssen sollen Granaten gefunden worden sein, wie France Info und die Zeitung "Le Parisien" berichteten.

 

Frankreich ruft höchste Sicherheitswarnstufe aus

Die französische Regierung schließt nicht aus, dass der Straßburger Attentäter nach Deutschland geflüchtet sein könnte. "Aber was ich sagen möchte, ist, dass natürlich sofort die Grenzschließung sichergestellt wurde und Straßburg abgeriegelt wurde", sagte der Staatssekretär im Innenministerium, Laurent Nuñez, am Morgen dem Sender RTL. Dass der Täter dennoch ins benachbarte Deutschland geflohen sein könnte, könne aber nicht ausgeschlossen werden.




 

Frankreichs Regierung ließ nach dem Anschlag die höchste nationale Sicherheitswarnstufe ausrufen. Frankreich ist in den vergangenen Jahren immer wieder Ziel von islamistisch motivierten Terroranschlägen geworden, die fast 250 Menschen das Leben kosteten. Auch diesmal übernahmen wieder Anti-Terror-Spezialisten der Pariser Staatsanwaltschaft die Ermittlungen. Die Untersuchung wurde unter anderem dem Inlandsgeheimdienst DGSI übergeben, wie Justizkreise der Deutschen Presse-Agentur in Paris bestätigten.

 

Eines der Todesopfer kam aus Thailand

Eines der Todesopfer kommt aus Thailand. Das Außenministerium in Bangkok bestätigte, dass es sich um einen 45 Jahre alten Mann handelt, der zusammen mit seiner Frau zu einem Urlaub in Frankreich war. Das Paar war erst wenige Stunden zuvor eingetroffen. Die Frau blieb dem Ministerium zufolge unverletzt. Nach Medienberichten starb der Thailänder durch einen Schuss in den Kopf.

Der Terrorverdächtige hatte nach offiziellen Angaben gegen 20 Uhr in der Elsass-Metropole das Feuer eröffnet. Innenminister Christophe Castaner beschrieb den genauen Tatort nicht näher und sagte lediglich, der Täter habe an drei verschiedenen Orten in der Stadt "Terror" verbreitet. Zwischen 20 und 21 Uhr habe er sich zweimal einen Schusswechsel mit Sicherheitskräften im Patrouilleneinsatz geliefert.

 

Seibert äußert sich erschüttert

Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert äußerte sich auf Twitter "erschüttert über die schreckliche Nachricht" aus Straßburg. "Welches Motiv auch immer hinter den Schüssen steckt: Wir trauern um die Getöteten und sind mit unseren Gedanken und Wünschen bei den Verletzten. Hoffentlich gerät niemand mehr in Gefahr."

Zusammen mit dem Weihnachtsmarkt in Dresden zählt der Straßburger Weihnachtsmarkt zu den ältesten Europas. Der "Christkindelsmärik" wurde 1570 erstmals erwähnt. Er sollte schon einmal Ziel eines Attentats sein: Im Jahr 2000 wurde ein geplanter Sprengstoffanschlag einer algerischen Gruppe rechtzeitig verhindert.


Quelle: T-Online



news_image

Die Sicherheitslage in Deutschland ist derzeit mehr als bescheiden. Die Gefahr droht aus dem Antideutschen Lager, welches bereits im Bundestag Fuß gefasst hat.

Read more

news_image

Für " Verschwörungstheoretiker " kein Geheimnis, der Iran ist schon lange im Ziel der Eliten. Erfahren sie hier mehr...

Read more

news_image

Der Jupitermond Europa gilt schon lange als Favorit auf der suche nach ausserirdischem Leben. Erfahren sie mehr....

Read more

news_image

Wie Du Deine Zirbeldrüse wieder fit machst. Mit dem reinigen Deiner Zirbeldrüse öffnest Du ein Tor zu einem erweiterten Bewusstsein und einer neuen Wahrnehmung der Welt. Eine sehr kleine, Erbsen große Drüse in Form eines Pinienzapfens befindet sich in

Read more

news_image

Die Werte waren nach einem Besuch am Strand bereits so hoch, dass die US-Regierung nun die Risiken genauer untersucht.

Read more

allnews_image

Ist Fluorid giftig oder nicht giftig ? Erfahren sie hier mehr

Voir plus


allnews_image

Was sie über Co2 Wissen müssen Kohlenstoffdioxid, ein Gas was Buchstäblich die Welt bewegt !

Voir plus


allnews_image

Die Wüsten wachsen. Jedes Jahr werden weltweit Gebiete von mehr als der Fläche Griechenlands unfruchtbar. Besonders dramatisch ist die Lage in Afrika, weil hier der Verlust von landwirtschaftlich nutzbarem Land und wilder Natur einem besonders starken Bev

Voir plus


allnews_image

Ich sehe was, was du nicht siehst, Teil IV: Verschwörungstheorien, wonach AIDS als Biowaffe in US-Laboren entwickelt wurde, halten sich hartnäckig

Voir plus


allnews_image

Neuartige Behandlung gegen chronische Schmerzen, Entzündungen, Arthritis und Muskelkrämpfe wurde legalisiert. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Lesen Sie weiter ...

Voir plus


allnews_image

Ultraschall auf Wunsch wird in der Schwangerschaft wegen kindlicher Gesundheitsbelastung ab 2021 gesetzlich untersagt. Ohne medizinische Indikation darf dann kein Ultraschall mehr angewendet werden.

Voir plus



allnews_image

Eine Studie von hunderten Wissenschaftlern liefert erschreckende Erkenntnisse über die Zerstörung der Natur durch die Menschheit.

Voir plus


allnews_image

Das Schlimmste, was einem nach dem Studium widerfährt, ist nicht der Kredit, den man abbezahlt, oder die Trennung vom Langzeitfreund. Es ist die Diagnose 40 Jahre Erwerbsarbeit.

Voir plus


allnews_image

Weihrauch galt den Menschen schon immer als ein magischer Stoff: Im alten Indien vertrieb er vermeintlich Dämonen, im Mittelalter Hexen. Kaum ein religiöses Ritual in der Antike kam ohne eine Räucherung mit dem Harz des Olibaums aus. In der katholischen K

Voir plus


allnews_image

Wer in der Schule stört oder seine Hausaufgaben nicht macht muss mit Nachsitzen oder anderen Strafen rechnen. Nicht so an einer Grundschule in Baltimore (USA). Dort schicken die Lehrer die Kinder in einen Meditationsraum.

Voir plus




allnews_image

Gerade erst hat die Anti-Missbrauchskonferenz im Vatikan ihre Pforten geschlossen, da verkündet die australische Justiz, dass einer der ranghöchsten vatikanischen Kardinäle wegen Missbrauchs verurteilt wurde. Der Schuldspruch gegen Kardinal Pell erging be

Voir plus


allnews_image

US-Präsident Donald Trump versucht, die nationale Wirtschaft mittels Strafzöllen zu schützen, und hat dabei vor allem China im Blick. Die Ergebnisse sind widersprüchlich. Eine vorläufige Bilanz des Handelskrieges

Voir plus


allnews_image

Klammheimlich, ohne große Fanfare, hat das US-amerikanische Vaccine Injury Compensations Program (VICP) eingeräumt, dass Impfstoffe Autismus verursachen.

Voir plus


allnews_image

Wissenschaftler fanden den Wal mehrere Kilometer entfernt von der Küste.

Voir plus


allnews_image

Tumulte im Gericht, Entsetzensschreie, rausgeschleifte Zuhörer: Die junge Hambach-Aktivistin Eule wird zu neun Monaten Jugendhaft verurteilt.

Voir plus